Coronaupdate am 23.04.2020

von Sekretariat

Liebe Kolleg*innen, liebe Elternvertreter*innen, liebe Schüler*innen,

bereits heute können wir sagen, dass wir ab kommender Woche wesentlich mehr Kinder im Schulhaus haben werden. Ab 04. Mai 2020 dürfen die Sechstklässler wieder kommen. Es wird derzeit erarbeitet, wie wir dies realisieren können.

Ab nächster Woche (KW18) wird es einige neue Regeln in der Notbetreuung geben - auch für unsere Notbetreuungsprofis. Die Regeln sind für die Betreuer*innen aufgeschrieben worden, in einem Hefter im Spiele 1 hinterlegt und sie werden immer wieder mit den Kindern besprochen und geübt.

Wir müssen z.B. darauf achten, dass in der Notbetreuung maximal 10 Kinder in einem Raum sind. Außerdem führen wir täglich neue Listen. Damit wissen wir, wer wann mit wem in welchem Raum war. Der Datenschutz wird dabei von den Betreuer*innen gewahrt.

  • Kinder können nur nach Rücksprache mit dem Sekretariat in die Notbetreuung aufgenommen werden. Betreuer*innen nehmen nur Kinder an, die auf der Notbetreuungsliste vermerkt sind.
  • Ist ein Raum mit 10 Kindern voll, wird ein neuer Raum geöffnet.
  • Von 08:00 - 11:30 Uhr findet „Lernzeit“ statt, damit die Kinder ihre Aufgaben erledigen. Individuelle Frühstücks- und Pausenzeiten und Toilettenregelungen gibt es. Die Betreuer*innen sprechen sich ab. (z.B. regelmäßiges Händewaschen, nur 1 Kind pro Waschbecken)
  • Alle achten auf einen angemessenen Abstand beim Spielen (z.B. mindestens einen Platz freihalten, „Fliegertest“ - beide Arme ausbreiten, wenn man sich nicht berührt, ist der Abstand in Ordnung). Bei Mannschaftsspielen kann man leider nicht durchgängig auf den Abstand achten. Diese sind daher verboten.
  • Es finden Absprachen zwischen den Betreuer*innen zum Mittagessen statt (z.B. mindestens einen Platz freihalten, Überfüllung des Raumes vermeiden, allg. Hygienemaßnahmen beim Anfassen von Geschirr und Lebensmitteln beachten).

Da die Betreuungszeiten so individuell unterschiedlich sind, besteht aber auch ein Risiko. Das würde aber auch bestehen, wenn stets neue Kinder hinzukommen, wir nach Altersgruppen einteilen oder nach Klassenzugehörigkeit. Da auch Schulpersonal zu Risikogruppen gehört, können wir nicht alle Pädagog*innen in die Notbetreuung (und künftig im Unterricht) einsetzen. Es gibt keine optimale Lösung. Sie und wir müssen immer abwägen und Kontakte nachvollziehbar gestalten können.

Aus diesem Grund ist es weiterhin wichtig, dass Sie als Eltern versuchen, die Betreuungszeiten so gering wie möglich zu halten.

Ich möchte einige Worte speziell an alle Eltern mit erstmalig neu notzubetreuenden Kindern und Eltern, die weiterhin keine Notbetreuungsmöglichkeit erhalten, richten.

Zu Krisenbeginn war bei allen Eltern und Arbeitgeber*innen das Verständnis da, die Betreuungszeiten so gering wie möglich zu halten. Nur so gelingt es, das Virus einzudämmen. Nun sind fast sechs Wochen ins Land gegangen. Einige sind gezwungen, die Notbetreuung in Anspruch zu nehmen oder wissen nicht, wie sie weiterhin Beruf und Kinderbetreuung vereinbaren sollen. Das ist mehr als verständlich, da es diese Ausnahmesituation noch nie gab. Bitte halten Sie durch, aber melden Sie sich bei uns, bei der Klassenleitung, bei Ihrem Bezugserzieher/bei Ihrer Bezugserzieherin, den Integrationserzieherinnen, Ihren Elternvertreter*innen, bei der Schulstation (Kontaktmöglichkeit: siehe Coronaupdate der Homepage vom 14.04.2020), im Jugendamt, bei Ihren Familien, Nachbarn oder Freunden, wenn Sie Unterstützung benötigen! Wir können gemeinsam Möglichkeiten zur Entlastung finden.

Für Ihre Kinder ist diese Situation ebenso besonders. In dieser Zeit sind Gespräche besonders wichtig, damit die Kinder verstehen, warum z.B. Abstand halten und häufiges Händewaschen so wichtig sind. Einige Kinder sind darin schon Profis und tolle Vorbilder für die Kinder, die neu in die Notbetreuung kommen. Danke!

Andere Kinder müssen die neuen Regeln noch erlernen. Einige Kinder verstehen die Gründe für die Regeln nicht und möchten sie austesten - für uns Erwachsene ist einerseits klar, dass Kinder uns austesten wollen, aber andererseits geht es nicht um „Erziehungsfragen“, sondern um den Infektionsschutz. Dieser lässt keinen Verhandlungsspielraum zu. Unsere Pädagog*innen müssen konsequent auf ihren Schutz und den aller Kinder achten.

Sollten Probleme bei der Regeleinhaltung entstehen, so gehen Sie ins Gespräch mit den Kindern, erklären ihnen die Wichtigkeit, üben bestimmte neue Routinen mit ihnen erneut oder bitten Sie als Eltern um Unterstützung.

Sollten die Pädagog*innen bemerken, dass es nach intensiven erzieherischen Maßnahmen absichtlich zu Selbst- oder Fremdgefährdung insb. bzgl. der neuen Regeln kommt, so werden ggf. Maßnahmen zum Schutz der Kinder und/oder Ordnungsmaßnahmen ergriffen.

Bleiben Sie gesund!

Brusendorf - 2.Konrektorin

 

PS: Einige der erteilten Aufgaben finden Sie weiterhin und teilweise aktualisiert für neue Fächer/Klassen im letzten Beitrag. Sollte für Ihre Klasse/Fach nichts dabei sein, so haben die Lehrer*innen mit Ihnen andere Wege zur Aufgabenverteilung vereinbart. Bitte melden Sie sich (Name, Klasse, Fach/Lehrkraft, Kontaktmöglichkeit) bei uns, wenn Sie Aufgaben vermissen.

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